Video-Ansprache zum 1. Ostschweizer Kirchenaustrittsfest





Abschrift der Rede:


“Bereits heute sind ein Viertel aller Schweizer konfessionsfrei. Setzt sich der Trend fort, wird es bald mehr Konfessionsfreie als Katholiken oder Protestanten geben. Wir Freidenker finden, das muss gefeiert werden.

Deshalb veranstalten wir am 24. September feiern wir in St. Gallen und im thurgauischen Lommis das erste Ostschweizer Kirchenaustrittsfest. Wir wollen so die vielen Leute ansprechen, die zwar noch offiziell Mitglied einer Kirche sind aber längst keine Kirchbesuche mehr tätigen und sich auch sonst nicht mehr mit den Worten und Taten des Klerus identifizieren können.

Gründe zum Austritt gibt es – nebst den teils systemimmanenten Missbräuchen von Kindern durch Priester – viele:

- Es ist nicht einsichtig, weshalb der Schweizer Staat eine bestimmte Religionszugehörigkeit privilegieren soll und für die Amtskirchen das Inkasso macht. Der Staat hat sich in Glaubensfragen neutral zu verhalten.

- Es ist nicht einsichtig, dass man in eine Kirche quasi hineingeboren wird. Eigentlich ist es eine Zumutung, dass man aus einem Verein austreten muss, dem man selber gar nie beigetreten ist. Jeder sollte nach Erreichen seiner Mündigkeit die Religion seiner Wahl – oder eben keine Religion – wählen können so wie das zum Beispiel auch bei politischen Parteien der Fall ist. Arthur Schopenhauer hat schon vor über 150 Jahren gesagt, dass – wenn man von Religionsfreiheit reden will – als erstes der Religionsunterricht für unter 16Jährige abgeschafft gehört. Wir Freidenker wollen staatliche Neutralität damit der junge Erwachsene ohne einseitige Prägung selber entscheiden kann

- Die Kirchen tragen gerne zu dem Mythos bei, dass sie quasi gratis Gutes tun. Dies ist natürlich nicht der Fall. Haben Sie gewusst, dass zum Beispiel die katholische Kirche ihr Vorzeigeprojekt Caritas zu nur gerade 2 Prozent mitfinanziert? 98% Prozent stammen aus Spenden und Staatsgeldern.


Nein. Wer will, dass sein Geld den Benachteiligten dieses Planeten zugute kommt, spendet besser an Amnesty International, Medecins Sans Frontieres oder andere säkulare Institutionen, die kein Geld aufwenden um im Namen Gottes Kondome, Sterbehilfe oder die Ehe gleichgeschlechtlicher Paare verbieten zu wollen! Wenn Sie auch nur einen Viertel Ihrer bisherigen Kirchensteuer an eine der genannten säkularen Organisationen überweisen, bewirken Sie mehr! Denn weniger als zehn Prozent der Kirchensteuereinnahmen sind für soziale Projekte vorgesehen. Und wie der Gründer von Oracle, Larry Ellison, treffend gesagt hat: “Es gibt nichts Dümmeres als dumm zu spenden.”

Manche engagiert Gläubige empfinden dieses Kirchenaustrittsfest als eine Provokation. Doch natürlich ist dem nicht so. Wer aus der Kirche austritt, nimmt lediglich ein Recht wahr, das vom Schweizer Bürgertum  erfolgreich eingefordert wurde. Es ist gut so, dass sich die Kirchen in der Schweiz genauso dem Wettbewerb um das beste Argument stellen müssen wie alle anderen auch. Es ist nicht beleidigend sondern befruchtend, wenn Parteien, Vereine, NGOs – oder eben auch die Kirchen – sich berechtigter Kritik stellen müssen. Dies zu tun, trägt aktiv bei zu einer besseren Gesellschaft, zu einer schöneren Schweiz.

Gerade im Kanton St. Gallen werden Kirchenaustrittswilligen unnötige Hürden aufgestellt. So muss jeder Austrittswillige seine Unterschrift auf dem Amt beglaubigen lassen. Die gewöhnliche Unterschrift, die man zum Beispiel auch unter Steuererklärungen oder Verträge setzt, genügt hier nicht. Dass dies eine reine Schikane ist, habe ich kürzlich selber erfahren.

Als ein Bekannter mich bat, für ihn den Kirchenaustrittsbrief zu schreiben, wusste ich nicht, an welche Adresse ich diesen Brief schicken musste. Also habe ich der katholischen Kirche ein Email geschrieben, das leider unbeantwortet blieb.

Eine Woche später habe ich darum angefragt, an welche Adresse ich schreiben muss, wenn ich der katholischen Kirche beitreten will. Die Antwort kam noch am selben Tag. Es hiess, ich müsste gar nicht schreiben. Ein einfacher Telefonanruf genüge.

Die Tatsache, dass man in St. Gallen der Kirche telefonisch beitreten kann, aber nur per beglaubigter Unterschrift wieder austreten kann, lassen jedem wirklich bürgerlich gesinnten Demokraten die Haare zu Berge stehen.

Solche Schikanen legitimieren ein Kirchenaustrittsfest nicht nur. Jeder echte Anhänger des bürgerlichen Ideals ist geradezu verpflichtet, diesen Missstand zu bekämpfen.

Dass in den Ostschweizer Kantonen ausserdem alle Firmen kirchensteuerpflichtig sind, stellt eine weitere Ungerechtigkeit dar. Was viele Leute nicht wissen: Jede Firma, auch wenn sie einem Atheisten, Muslim oder Juden gehört, muss Kirchensteuern abführen. Austreten unmöglich! Das ist ungerecht! Wieso muss beispielsweise ein Sexshop den Klerus mitfinanzieren, der zumindest vordergründig gegen jede freie Ausübung von Sexualität lautstark eintritt? Die Firmensteuer trifft vorrangig natürlich nicht die Firmen sondern vor allem sämtliche Konsumenten. Denn natürlich werden am Ende diese Kosten einfach auf die Produkte und Dienstleistungen überwälzt. So trägt also auch die Kirchensteuer ihren Teil bei zur Hochpreisinsel Schweiz. Wir Freidenker sind der Meinung, dass dies ein Ende nehmen muss.

Dass Kirchensteuern seit Jahrhunderten bestehen, macht deren Abschaffung zwar schwierig. Aber die Abschaffung ist wichtig und möglich. Am besten erreichen wir dieses Ziel, indem wir jene Menschen zum Austritt bewegen, die nur noch auf dem Papier einer Kirche angehören.

Falls Sie kein aktiv tätiger Katholik oder Protestant sind: Treten Sie jetzt aus der Kirche aus! Sie sind nicht nur nicht alleine. Bald werden Sie als konfessionsfreier Mensch zur grössten Gruppierung in der Schweiz gehören.

Und wir Freidenker finden, das muss gefeiert werden. Deshalb veranstalten wir am Samstag, dem 24. September das 1. Ostschweizer Kirchenaustrittsfest. Details dazu finden Sie unter www.freidenker.tv.

Es würde mich sehr freuen, Sie am Samstagnachmittag, dem 24. September am Bärenplatz St. Gallen begrüssen zu dürfen. Oder später beim Grillfest im thurgauischen Lommis.”


St. Gallen, 14. September 2011
Daniel Stricker
Co-Präsident
Freidenker Ostschweiz

1. Ostschweizer Kirchenaustrittsfest

Bereits heute sind ein Viertel aller Schweizer konfessionslos. Das muss gefeiert werden. Die Freidenker Ostschweiz tun das und veranstalten am Samstag, 24. September 2011 das 1. Ostschweizer Kirchenaustrittsfest.






 



13 Uhr: Aktionsstand in St. Galler Innenstadt
Das Fest startet bereits um 13 Uhr mit einem Freidenker-Stand am Bärenplatz in St. Gallen. Dort werben wir für ein konfessionsfreies Leben und machen Mut zum Kirchenaustritt. Dabei erfährt die Sektion Ostschweiz prominente Support. Nebst dem Co-Präsidenten der Freidenker Schweiz, Stefan Mauerhofer, werden wir auch von Valentin Abgottspon, Freidenker-Präsident Sektion Wallis unterstützt. Letzterer wurde ja für den Prix Courage vom Beobachter nominiert, weil er sich seit seiner fristlosen Entlassung als Lehrer unermüdlich für die Freiheitsrechte in der Schweiz einsetzt. (Man kann übrigens nur noch bis am 6. September hier für ihn stimmen.)

19 Uhr: Grill- und Frappé-Abend
Nach 17 Uhr bauen wir unsere Zelte ab und treffen uns um 19h am Bahnhof Wil SG. Von dort aus begeben wir uns via gechartertem Bus in die Beeribeiz im nahegelegenen Lommis (TG). Dort feiern wir weiter bei Grilladen und den besten Frappé s der Schweiz.

20.30 Uhr: Vortrag Valentin Abgottspon
Nach dem Essen um ca. 20.30 wird unser prominente Gast Valentin Abgottspon in einem Vortrag erzählen, wie er vom Kreuzabhänger zum Arena-Diskutanten und Prix-Courage-Nominierten wurde. Was er dabei erlebt hat, ist spannend und – zumindest für den Zuhörer – höchstvergnüglich.

Natürlich kann man auch nur eine einzelne Veranstaltung besuchen! Falls Du interessiert bist, an einem der Anlässe teilzunehmen, bitte kurzes Email an d@nielstricker.com, SMS an 078 670 00 00 oder via Facebook, damit wir planen können – insbesondere den Transfer ab Wil. Allerdings ist auch kurzfristiges und unangemeldetes Erscheinen gern gesehen. Hauptsache, die Hosenböden bewegen sich!

Daniel Stricker
Co-Präsident
Freidenker Ostschweiz

PS. Wer noch zusätzliche Motivation zum Kirchenaustritt benötigt, kann sich auch noch folgendes Video anschauen. Da erfährt man, wie der Klerus Anstand, Aufrichtigkeit und Nächstenliebe im Schrank verstaut sobald es um den Mammon geht.

Abwesender Papst von Gott persönlich beschützt!

Spiegel.de: “Sein viertägiger Besuch soll ein Höhepunkt des Weltjugendtages werden – aber bei vielen ist der Papst nicht willkommen: 5000 Demonstranten haben gegen die Visite des Kirchenoberhauptes in Madrid protestiert, es kam zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Bei den Protesten kam es zu schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Auf Fernsehbildern ist zu sehen, wie Sicherheitskräfte mit Schlagstöcken auf Demonstranten prügeln.

Padre Benedetto sagt: Ja, Gottes schützende Hand ist überall und in mannigfaltiger Gestalt. Manchmal auch in Gestalten, die in Polizeiuniformen stecken und auf unbewaffnete Demonstranten einprügeln. (Dass die Demonstranten keine Schlagstöcke haben, liegt in der Dümmlichkeit begründet, die allen Atheisten innewohnt: Nicht an Gott glauben und nicht mal schlau genug, wenigstens selber Schlagstöcke mitzunehmen! Wie doof ist das denn!)

Quelle: Spiegel.de

“Beten und fasten wie Jesus es tat.”

Ressourcenverschwendung Gottes: Scharfe Tüten am Körper einer Christin

Ressourcenverschwendung Gottes: Scharfe Tüten am Körper einer Christin

 

Er ist ultrakonservativ, streng religiös und gilt als potentieller Präsidentschaftsbewerber der Republikaner: Der texanische Gouverneur Rick Perry hat 30.000 Anhänger zu einem Massengebet versammelt. Thema des Mega-Gottesdienstes: die amerikanische Schuldenkrise.”

Rick Perry sagt: “Wir brauchen Gottes Hilfe.

Deshalb rufe ich die Amerikaner auf, zu beten und zu fasten, wie Jesus es tat.”

Padre Benedetto sagt: “Genau. Und dann können wir noch das machen, was wir Nachfolger seitdem tun: Lasst uns die Menschenrechte mit Füssen treten, nur unseren eigenen Vorteil suchen, Andersdenkende verteufeln, Frauen unterdrücken, Ärzte töten, Kriege führen, Bübchen analisieren, Kondome verbieten und AIDS-Kranke als Bestrafte Gottes bezeichnen. Dies ist Gottes Wille. Denn sonst würde der Allmächtige etwas dagegen unternehmen.”

Quelle: SPIEGEL ONLINE

“Viele Männer behandeln ihre Frauen wie Kühe”

TAZ.de: Sehr lesenswerte News von der Arschlochfront.

“Sie beschimpfen dich als Huren und belehren dich, dann vögeln sie dich”, sagt Suleika.

Daniel Stricker sagt: “Dieses Machogehabe (nicht nur aber insbesondere in islamisch geprägten Ländern) ist auch deshalb so schädlich, weil Männer, die danach leben, einfach ihren geistigen Stillstand zelebrieren indem sie ihre Frauen und Töchter und auch die Prostituierten verprügeln. So betrachtet sind sie gegenüber den zum Anstand gezwungenen westlich geprägten Männern des postaufklärerischen Zeitalters hoffnungslos benachteiligt. Denn Letztere müssen die Bedürfnisse der Frauen respektieren und werden in den Diskurs quasi “hineingezwungen”. Westliche Männer müssen sich mit den Argumenten der Frauen ernsthaft auseinandersetzen, eigene Wünsche artikulieren und diese gegebenenfalls begründen und um deren Erfüllung zu bitten oder verhandeln. Durch diese konstante zivilisierte Auseinandersetzung setzt der Reifeprozess automatisch ein. Die Männer im Westen sind also nicht von Grund auf bessere Menschen. Aber sie werden schon als Buben dazu gezwungen, es zu werden. Insofern müssen die Männer eigentlich nicht weniger dankbar sein für die Errungenschaften der Emanzipation – auch wenn so manche Früchte ziemlich lächerlich anmuten.”

Artikel über Kacem El Ghazzali in “Der Standard”

Die bekannte österreichische Zeitung Der Standard hat einen Bericht über Kacem El Ghazzali verfasst, dem die Freidenker Schweiz bekanntlich den Flug in die Schweiz finanzierten und seitdem bei verschiedenen Freidenkern Unterschlupf bekam weil er auch im Asylantenhe

im Romanshorn wiederholt bedroht wurde.

Hässlichst mögliche Lätzchen stolz vorgeführt

SPIEGEL ONLINE: Wer ist Anders Behring Breivik, der mutmaßliche Massenmö rder von Oslo

? Ein konservativer Christ sei er, heißt es, ein Muslim-Hasser und Freimaurer. B Breivik hat unmittelbar vor der Tat seine Spuren im Netz hinterlassen – eine Visitenkarte, die zeigt, wie er gesehen werden will.

Der Freimaurer sagt: Da hat dieser Psycholump wohl etwas falsch verstanden. Zwar tragen auch wir Freimaurer und die Kleriker der katholischen Kirche gerne und stolz grinsend lächerlich anmutende Gewänder mit Lätzchen in grausigen Farben. Aber zumindest hier enden die Gemeinsamkeiten. Okay, Adolf Hitler war auch Katholik. Insofern ist er wenigstens teilweise in richtiger Gesellschaft.

Minister ordnet Verhaftung Homosexueller an

SPIEGEL ONLINE: Seine Aussagen lösen weltweites Entsetzen aus: Ein Regionalminister hat in Ghana die Sicherheitsbehörden aufgefordert, Schwule und Lesben festzunehmen. Im eigenen Land trifft er damit bei Christen und Muslimen auf Zustimmung.

Padre Benedetto sagt: Ein gutes Gefühl zu wissen, dass wenigstens andernorts die Welt noch in Ordnung ist. Geschlechtsverkehr mit über 16Jährigen ist doch einfach nur krank.

Freidenker Schweiz auf Facebook

Aufgrund des Vorschlags eines Mitglieds, ein eigenes Forum für die Freidenker zu eröffnen, möchte ich nochmals auf das”Forum” der Freidenker Schweiz bei Facebook aufmerksam machen. Klickt einfach auf “gefällt mir” um stets informiert zu sein.

Mein Tipp: Selber aktiv Freidenker um “Friendship” anfragen. Nach einer gewissen Zeit trudeln dann die “Friends”-Anfragen automatisch herein weil die Leute auf ihrer Facebook-Seite ja zB sehen: “Du hast 28 gemeinsame Freunde”.

Schnäppchen des Tages – Jetzt zugreifen!

Halber Brotkasten: Läppische EUR499.- um Gott zu lobpreisen.

Padre Benedetto sagt: Fürwahr ein Schnäppchen. Dennoch brauchen wir eine Erhöhung der Kirchensteuern. Anders können wir Gott nicht in Würde ehren. 73 Milliarden Euro pro Jahr für ganz Deutschland ist einfach zu wenig. Weitere super Sachen, die machen, dass Gott uns liebt. Ein Brotkästchen für nur EUR499.-. Für den Kirchensteuerzahler immer wieder motivierend zu wissen dass sein Geld nachhaltig investiert wird. Negerbübchen rafft’s eh dahin.

So ein halber Brotkasten wird locker hundert Jahre alt!